Lütten-Lyrics (2)

A ramsamsam, a ramsamsam,
gulli, gulli, gulli, gulli, gulli, ramsamsam.
A ramsamsam, a ramsamsam,
gulli, gulli, gulli, gulli, gulli, ramsamsam.
Aravi, aravi!
Gulli, gulli, gulli, gulli, gulli, ramsamsam.
Aravi, aravi!
Gulli, gulli, gulli, gulli, gulli, ramsamsam.  ■

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Rheinische Oktav

Im Rheinland ist es ungeschriebenes Gesetz, dass ein Geburtstagsglückwunsch bis zu acht Tage die gleiche Qualität besitzt, als hätte man am Geburtstag selbst gratuliert. Erst ab dem neunten Tag ist es eine nachträgliche Gratulation. Logisch folgt daraus, dass heute der Stichtag ist, ab dem man (nachträglich) kein frohes neues Jahr mehr wünschen muss.  ■

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Jahresrückblick 2011

Das geht ja schon gut los: Bereits vor der ersten Frage mit der Suche nach Ausreden, warum es im letzten Jahr dann doch nicht so viele Blogdingseinträge wurden. Ganz akut liegt es an Die Siedler Online, die mir (nicht nur) die momentan beste Zeit zum Bloggen klauen; nämlich dann, wenn die kleine Motte im Bett liegt und einschlafen soll. Aber egal: 34 Einträge sind es nach allen Umbauten, nachträglichen Löschungen und Gegenlesungen geworden. 340 % mehr als im Vorjahr. Und der Jahresrückblick steht pünktlich!

Zugenommen oder abgenommen? Im Vergleich zum 1. Januar 2011 steht da jetzt ein ärgerliches Plus von 4,8 Kilo. Aber da es zwischenzeitlich noch mehr war, bin ich guter Dinge, gleich in den ersten Wochen dieses Jahres wieder in Richtung Zielgewicht zu steuern.

Haare länger oder kürzer? Wie Daniela immer fragt: »Im Ganzen wieder ein bisschen kürzer?« Genau.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Einer der aufregendsten Momente im vergangenen Jahr, zum Chefchef zu gehen und ihm zu sagen, dass mich mein jetziger Job nicht mehr motiviert, zeugt von Weitsicht. Doch das war ein Ausreißer in zahlreichen Momenten der Kurzsichtigkeit.

Mehr ausgegeben oder weniger? Noch schlimmer: Ein sattes Minus gemacht.

Mehr bewegt oder weniger? Mehr Hallenfußball, sogar das erste Fußballturnier meines Lebens gespielt. Aber insgesamt weniger. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, regelmäßiges Schwimmen für mich zu entdecken. Bin gespannt.

Der hirnrissigste Plan? Die Schädelplatte ist ziemlich intakt.

Die gefährlichste Unternehmung? »Vieles ist zur Gewohnheit verkommen, doch das ist immer die Gefahr. Routine hat ihren Platz eingenommen.« Doch das ist eigentlich ziemlich gut auszuhalten.

Der beste Sex? Mit dir! (Ich habe bislang noch gar nicht erwähnt, dass die beste Frau hier jetzt mitliest.)

Die teuerste Anschaffung? Welcher Satz folgt in geschätzt 95 % der Fälle, wenn man erwähnt, dass man sich einen Touran gekauft hat? »Ach, eine Familienkutsche!«

Das leckerste Essen? Das für Weihnachten 2010 im Backofen geplante Rinderfilet, aufgetaut und gegrillt im Sommer. Freitags: Pellkartoffeln mit Kräuterquark. Und überhaupt: Die Neuentdeckung der Kaki.

Das beeindruckendste Buch? Ich bin mit den Nachbesprechungen dermaßen im Rückstand … Zu meiner Überraschung einfach so weggelesen habe ich »Neue Vahr Süd«, ziemlich verstört hat mich »Das Hotel New Hampshire« und einfach nur großartig war »Geschichte machen«.

Der berührendste Film? »The Man from Earth«, wobei ich bei »Ist das Leben nicht schön?« am Ende ja wieder …

Die beste CD? »Mona« von Mona. (Nicht wirklich, nur für den Effekt. Aber Podcasts höre ich nicht auf CD. Und Kinderlieder-CDs? Ich kann hier doch nicht ernsthaft Kinderlieder-CDs …)

Das beste Lied? »Alright Ok« von Johnny Stimson, Grooveshark sei Dank.

Das schönste Konzert? Ich war nur bei der Axis of Awesome: Can you hear the fucking music coming out of my car?

Die meiste Zeit verbracht mit? Arbeiten, auf die eine oder andere oder dritte Art.

Die schönste Zeit verbracht mit? Meiner kleinen Familie und dabei ganz viel gelacht.

Vorherrschendes Gefühl 2011? Getrieben zu sein.

2011 zum ersten Mal getan? Ein Pferd angefasst. In Madrid gewesen. Ein E-Book gekauft. Auf die E-Mail einer Kriminalkommissarin geantwortet. Einen Raum verputzt. »Curb Your Enthusiasm« geschaut. Einen Social-Network-Account gelöscht. Ein Alpaka gesehen. Affengeschichten erfunden. Unkraut mit Feuerkraft vernichtet. Eine Schaukel einbetoniert. Sauerteigbrot gebacken. Auslandsnachrichten als solche behandelt.

2011 nach langer Zeit wieder getan? Mich in einem Computerspiel verloren. Tiere gemalt. Geschaukelt. Im Schwimmbad gewesen. Fahrrad gefahren.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können? Die Sorge um Opa. Weinende Kolleginnen. Diese Kopfschmerzen.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Ich lasse mich ja lieber von anderen überzeugen. Und dann ziehe ich das auch durch.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? Hier wusste ich schon vor einem Jahr nicht wirklich etwas zu antworten. Wenn mir das Anfang 2013 auch passiert, wird diese Frage ersatzlos gestrichen. (Eine Box mit 512 REWE-Starzone-Sammelkartenpäckchen kann jetzt nicht wirklich die richtige Antwort auf die Frage sein.)

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Ich bin ja echt nicht der Bollerwagentyp, der Feiertag heißt immer noch Christi Himmelfahrt. Aber dieses Lesezeichen, das mir die kleine Motte zum Vatertag gebastelt hat …

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? »Papa, sieht super aus!« – »Ich will dich hier halten.« – »Aber die Beziehung zu dir, die war schon immer besonders.« – »Ich arbeite doch daran, dass mein Leben so wird wie deins!« – »Auf viel mehr als die nächsten fünf!«

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe? »Oh nein, ich hab die Kirschen vergessen!«

Und was war sonst noch? Viel Klein-Klein auf allen Baustellen.

2011 war mit einem Wort? Müde.  ■

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Tupperfail

Da macht sich Tupperware extra die Mühe, einen eigenen Hinweis für die männlichen Besucher auf die Webseite zu stellen. Aber was hilft das, wenn offenbar doch ausschlaggebend ist, welches Geschlecht derjenige hat, der schon zwei Anfragen über das Kontaktformular stellte, wie er seinen am Rand gebrochenen Ultra ersetzt bekommen kann, darauf seit vier Wochen aber keine Antwort erhielt?

Update nach sieben Wochen: Immer noch keine Antwort per E-Mail. Aber auf einer Tupperparty erfahren, dass der Ultra nicht umgetauscht werden kann, wenn das Material Blasen geworfen hat; dann war der – Achtung! – Ofen zu heiß. Steht in der Anleitung bzw. den Garantiebedingungen. Das also zur lebenslangen Tuppergarantie. Doublefail.  ■

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Drei am Donnerstag (3)

  1. Ich habe mir als Erinnerung eine E-Mail mit dem Betreff »Pulled Pork« geschickt. Meine Inbox macht mich seitdem ganz wuschig am Gaumen.
  2. Durch Zufall habe ich jetzt »Die Känguruh-Chroniken« von Marc-Uwe Kling gelesen, wo gerade sein zweites Buch erschienen ist. Warum man ihn mit guten Kritiken, Preisen und Auszeichnungen überhäuft, ist mir nach der Lektüre zwar nicht klar; allerdings kenne ich auch nur dieses Buch von ihm. (»Sehr, sehr komisch!« steht auf dem aufgeklebten Störer auf der Vorderseite, zitiert wird Jürgen von der Lippe.) Ein Volltreffer war es dennoch, weil ich das Buch zu großen Teilen der kleinen Motte vorgelesen habe, wenn sie nicht einschlafen konnte. Und da hat das Foto vom Känguruh auf dem Cover in Kombination mit den von mir vorgetragenen Dialogen perfekt seinen Dienst erledigt.
  3. Mir wurde die regelmäßige Verwendung des historischen Präsens bei der Nacherzählung von Szenen aus Fußballspielen bescheinigt.  ■
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Herzschweiß

Nach dem Besuch des Konzerts von Gavin DeGraw vor rund drei Jahren war ich neiderfüllt, dass er sein T-Shirt im Brustbereich herzförmig vollschwitzen konnte. Ich war damals davon ausgegangen, dass er sich dafür die Brusthaare entsprechend rasiert hat. Seit meinem Einsatz als Umzugshelfer am letzten Wochenende weiß ich: Kann ich auch. Die kleine Motte hielt das Herz allerdings für einen Hasen. (»Papa: Hase auf Badu!«)  ■

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Drei am Donnerstag (2)

  1. Ich weiß ja, dass Globuli nicht wirken, aber nichts hilft mir bei Lippenbläschen besser als Rhus Toxicodendron. (Ist das wirklich ein Eintrag über Herpes? Na ja, nur ein kleiner, weil es bei mir eben tatsächlich hilft und die Bläschen so klein bleiben, wie es keine Aciclovir-Creme jemals geschafft hat. Nach den ersten Anzeichen so rund alle 60 Minuten fünf Kügelchen. Und noch einmal: Ja, ich weiß, dass bei dem Homöopathie-Gedöns wissenschaftlich keine Wirkung nachgewiesen werden kann. Eigentlich schreibe ich das auch nur, weil der deutsche Name so sensationell klingt: Eichenblättriger Giftsumach.)
  2. Da wird es in meinem Blogdings das erste Mal so richtig spannend, so mit Kollegenverleumdung in einem Kommentar und so, da stellt sich heraus, dass dieser Kommentar wohl ein Fake war, um wiederum einem anderen Kollegen öffentlich zu schaden. Habe ich aus Anstand natürlich nicht freigeschaltet; konnte mich damit aber auch nicht an der Verleumdungsjagd beteiligen, aus Datenschutzgründen.
  3. Ich habe diese Woche das erste Mal ein Alpaka gesehen. Die Bilder von Paco geben leider nicht so recht wieder, dass Jim Henson hier vermutlich die Idee für die Frisur von Boober Fraggle hatte. Großartige Geschöpfe!  ■
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