Gelesen: Fever Pitch

»Wenige von uns haben sich ihre Clubs ausgesucht, sie wurden uns schlicht gegeben; und wenn sie aus der zweiten Division in die dritte abrutschen oder ihre besten Spieler verkaufen oder Spieler kaufen, von denen du weißt, daß sie nichts können, oder wenn sie den Ball zum siebenhundersten Mal in Richtung eines drei Meter großen Mittelstürmers dreschen, machen wir deshalb nichts anderes, als einfach zu fluchen, nach Hause zu gehen, uns vierzehn Tage Sorgen zu machen und wiederzukommen, um erneut zu leiden.«

(Nick Hornby, Fever Pitch, Verlag Kiepenheuer & Witsch, 24. Auflage 2005)

Ich wollte die Originalstelle einmal gelesen haben, deren Zitat mich aus jeder Diskussion rettet, wie man eigentlich Fan des FC Bayern sein kann. Und ich zitiere sie offensichtlich immer wieder falsch: Einerseits, weil Nick Hornby sehr wohl die Möglichkeit offenlässt, dass man sich den Fußballverein ausgesucht haben kann, für den das Herz auf Anschlag pocht. Andererseits, weil es hier um die Begeisterung für eher unerfolgreiche Mannschaften geht.

Hornby wird mich trotzdem weiterhin retten; und ganz nebenbei ist »Fever Pitch« ein ganz hervorragendes Buch, dass man als Fußballfan einfach gelesen haben sollte. ■

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Ein Gedanke zu „Gelesen: Fever Pitch

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