Gelesen: Wickelpedia

»Die Arbeitsbevölkerung in der Kinderliteratur teilt sich in etwa wie folgt auf: 24% Bauarbeiter, 24% Landwirte, 24% Müllmänner, 24% Polizisten und Feuerwehrleute. Der Rest schafft in Ballettstudios und auf Ponyhöfen. Der Dienstleistungssektor, vom IT-Berater bis zum Pizzaboten, taucht in Kinderbüchern nicht auf, ebenso wenig wie Handys, Computer oder Mikrowellenöfen.«

Constantin Gillies, Wickelpedia. Alles, was man(n) übers Vaterwerden wissen muss, Ullstein Buchverlage, 2009.

»Wickelpedia« ist eines der unterhaltsameren Bücher für (werdende) Väter. Natürlich: Solche Literatur versucht immer mit dem Holzhammer witzig zu sein. Und der Tonfall, der beispielsweise die Mutter des Kindes konsequent als »deine Lady« bezeichnet, ist so gar nicht meine Sache. Aber das Buch bietet tatsächlich nützliche Tipps für den Papa-Alltag. So zum Beispiel sich in jeder schwierigen Papa-Situation immer die Frage zu stellen, »Was würde Bond tun?«. Dann handelt man so, wie es sich für den lässigen Vater gehört.

Fazit: Kein Muss, aber durchaus verschenkenswert. ■

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