Gesehen: Looper

Wenn man durch »Zurück in die Zukunft« in puncto Zeitreisen sozialisiert wurde, gerät einem das Raum-Zeit-Kontinuum mächtig ins Wanken, wenn sich jüngeres Ich (Joseph Gordon-Levitt) und älteres Ich (Bruce Willis) plötzlich gegenüberstehen – und sich auch noch miteinander unterhalten! Das ist die Geschichte von »Looper«: Menschen werden gegen ihren Willen per Zeitreise in die Vergangenheit geschickt, um dort von Loopern wie Gordon-Levitt umgebracht zu werden. Und der hat mit Bruce Willis plötzlich sich selbst, 30 Jahre älter, vor der Flinte.


Im Bonusmaterial auf der DVD erklärt Brian Clegg sehr gut, warum die Logik in »Looper« in sich schlüssig ist. Und wie pfiffig er den Kniff findet, dass alles das, was Gordon-Levitt erlebt oder seinem Körper antut, auch Auswirkungen auf Bruce Willis hat.

Fazit: Gordon-Levitt imitiert den jungen Bruce Willis hervorragend, was der bei den Dreharbeiten wohl auch neidlos anerkannte. Wenn man bei Filmen mit Zeitreisen nur nicht so viel nachdenken müsste! Ich werde »Looper« wohl noch ein weiteres Mal anschauen müssen, um die Stellen nachzuholen, die ich deshalb nicht mitbekam. (»I don’t want to talk about time travel because if we start talking about it then we’re going to be here all day talking about it, making diagrams with straws.«) ■

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