9 Zutaten, mit denen ich kreativ kochen kann

Irgendwie ist mein derzeitiger Lieblingskochpodcast daran Schuld, der Küchen-Funk. Hier sprechen ein ehemaliger Koch, ein aktiver Koch und ein professioneller Hobbykoch über alles, was ihnen kulinarisch in der vergangenen Woche unter die Finger und an den Gaumen gekommen ist. Sven, Martin und Christian haben meine Experimentierfreude beim Kochen reaktiviert: Aus Resten etwas Sinnvolles zu kochen, Lebensmittel neu zu kombinieren, überhaupt wieder häufiger kreativ und mit Spaß am Herd zu stehen. Um aus und für Reis, Nudeln, Kartoffeln & Co. immer neue Gerichte zu erfinden, benötige ich aber einen Grundstock an Zutaten, den ich neuerdings immer vorrätig habe:

  • Olivenöl | Eigentlich die Basis für alles. Ganz viele Gerichte beginnen mit dem Anbraten oder Andünsten von irgendetwas. Olivenöl ist aber auch essenziell für Salatsoßen oder als Bestandteil von Pizzateig.
  • Zwiebeln | Wenn ein Topf mit Olivenöl auf dem Herd steht, sind Zwiebeln, in Würfel oder Ringe geschnitten, selten weit. Nudelsoßen, Gemüsepfannen, Risottovariationen, alles geht irgendwie so los.
  • Mehl | Zum Brotbacken, für schnelle oder gehende Pizzateige, als Mehlschwitze zum Abbinden von Soßen oder Suppen: Mehl ist gerade dann wichtig, wenn man Reste noch irgendwie verwerten will.
  • Pizzatomaten aus der Dose | Einen intensiveren Tomatengeschmack bekommt man ganzjährig anders nicht zu kaufen. Und viele Tomatensoßen, Ratatouille und auch Tomatensuppe lässt sich überraschend gut aus Dosentomaten herstellen.
  • Sahne/Schmand | Manchmal benötigt es so einen kleinen Geschmacksträgerbumms, den man aber nicht mit Butter oder Öl erreichen kann. Bingo.
  • Gekörnte Brühe | Buuuuuh, der kocht mit Pulver! Aber nur, weil ich den großen Eisschrank aus Kostengründen so ungerne laufen lasse, denn ansonsten würde ich auch Gemüse- oder Hühnerbrühe vorkochen und portionsweise einfrieren, weil ich sie so häufig benötige. Und das kleine Eisfach ist aus Sicherheitsgründen immer mit anderen Dingen belegt.
  • Bacon | Das ist jetzt gar nicht das Höhöhö-Mmmh-Bacon-Ding. Ich mag einfach nur unheimlich gerne Pasta all’amatriciana. Und die mache ich einfach gerne mit Bacon, der sich aber auch gut zum Einwickeln von Fleisch oder als knusprige Einlage eignet, wenn man das Mundgefühl einer Gemüse- oder Kartoffelsuppe aufwerten will.
  • Apfelsaft | Mit Apfelsaft muss man zwar vorsichtig sein: Aber um fruchtige Frische oder Säure zugleich in ein Gericht zu bekommen, für Salatdressings oder um Fleisch einzulegen oder zu marinieren, ist er ideal geeignet.
  • Parmesan | Fein gerieben ins Risotto, grob gerieben in Käsesoßen oder zum Abrunden von Suppen, in Stücken auf Pizza: Parmesan geht irgendwie immer. Und für Pasta mit Olivenöl und Parmesan hätte ja schon Alfred Biolek seine Schwiegermutter verkauft.

Es fehlen natürlich Salz, Pfeffer und Kräuter in dieser Liste. (Wobei ich in einem Haushalt mit Kindern in puncto Schärfe und Würze eher vorsichtig bin.) Oder auch Lebensmittel, die ich ansonsten gerne in alles schmeiße, Tiefkühlerbsen zum Beispiel. Aber in dieser Aufzählung soll es um Zutaten gehen, die mich in die Lage versetzen, »komplette Gerichte« zu kochen. Und mit Rosmarin oder Erbsen alleine lässt sich aus Kühlschrankresten nur mit sehr viel Erfahrung ein herzhaftes Tiramisu zaubern. ■

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