Gesehen: Cinderella ’87

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Es könnte sein, dass ich 1987 in Bonnie Bianco verliebt war.

Gut, meine Schwester gehörte damals mit ihren 18 Jahren voll zur Zielgruppe von »Cinderella ’87«: Vielleicht war ich auch einfach nur stolz, dass ich überhaupt mitschauen durfte, und ich habe deshalb begonnen, in Bonnie Bianco verliebt zu sein. Oder zumindest für das Verliebtsein zu schwärmen. Vielleicht hat mir der Film auch nur das Konzept des romantischen Duetts ins Herz gebrannt, denn »Stay« ist trotz und wegen der Knödelstimme von Bonnie Bianco und dem charmanten Englisch von Pierre Cosso immer noch ein wunderschöner Titel. Überhaupt: Der Soundtrack von »Cinderella ’87« ist beste Achtzigerjahre-Soundtrack-Kost.

Bei all dem Spaß, »Cinderella ’87« jetzt noch einmal zu schauen, musste ich mich für die Bewertung allerdings ganz stark von diesen Emotionen lösen, wobei das Lexikon des Internationalen Films hilft: »Mit allen nur verfügbaren Klischees ausstaffiertes Rockmusik-Märchen in pseudoromantischer Erzählmanier, das bei sanft-eingängiger Pop-Musik das Aschenputtel-Märchenmotiv in die Gegenwart verpflanzt; allenfalls für Teenager unterhaltsam.« Brutal, aber wahr. Und Wikipedia weiß über den Film: »Er wurde unter unterschiedlichen Titeln (»Cinderella ’80« in der DDR und »Cinderella ’87« in der BRD) mit jeweils eigener Synchronisation und in einer vierteiligen Fassung veröffentlicht.« Interessant, dass ich ihn letzte Woche im MDR aufgenommen habe, wo er in westdeutscher Synchronisation unter dem Titel »Cinderella ’80« lief. ■

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