Planung: Vegetarischer Timpano

Wer die kleine Serie zu unserem neuen Traditionsgericht an Heiligabend im vergangenen Jahr verfolgt hat (1, 2, 3, 4), kann sich ungefähr vorstellen, wie groß meine Vorfreude auf den zweiten Timpano meines Lebens ist. Ich werde alle Notizen beherzigen, die ich vergangenes Jahr gemacht habe; hinzu kommt die Herausforderung, dass es in diesem Jahr aus Gründen ein fleischloser Timpano werden wird.

  • Am schwierigsten schien mir, die Fleischbällchen zu ersetzen. Deshalb habe ich schon früh mit diesem Rezept für vegetarische Meatballs auf Linsenbasis experimentiert. Die schmecken grundsätzlich am Folgetag am besten (und kommen dann an den Geschmack und das Mundgefühl von Hackfleischfrikadellen verdammt nah heran, nach der Zubereitung hingegen so überhaupt nicht).
  • In das Ragù Tucci kommen eigentlich allerlei Fleischzutaten, die ich einfach gegen stark angeröstetes Suppengemüse austausche. Bei der Tomatensoße zählt sowieso nur der Faktor Zeit.
  • Einzig für die Salami hatte ich keine Idee, wie ich sie »natürlich« ersetzen kann. Weglassen wollte ich sie aber auch nicht. Deshalb habe ich jetzt zwei verschiedene Veggie-Salamis bestellt: Topas Wheaty Gran Chorizo und Vegetalis Veggie-Salami. Die werden am 24. Dezember blind verkostet; die bessere kommt in Würfeln in den Timpano.

Übermorgen geht es also los: Linsenbällchen backen und Tomatensoße vorkochen. An Heiligabend werde ich morgens den Teig kneten, die Eier kochen und alles vorschnippeln, nachmittags setze ich die Pauke zusammen. Das wird ein Fest! ■

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