FaceTime auf dem iPhone 4s unter iOS 8

Update von iOS 7 auf iOS 8 auf dem iPhone 4s gemacht. Vorher lief FaceTime wunderbar, nach dem Update nicht mehr. Es wird zwar eine FaceTime-Verbindung aufgebaut, die aber sehr stark nach der aussieht, die congstar im 3G-Netz zur Verfügung stellt: Nämlich gar keine. Bei den Mobilfunktarifen von congstar ist die Nutzung von VoIP oder Peer-to-Peer-Diensten nicht enthalten und AGB-seitig ausgeschlossen.

Also die Idee gehabt: Vielleicht begreift FaceTime unter iOS 8 nicht, dass ich mich gerade im WLAN aufhalte. Unter »Einstellungen • Mobiles Netz« einfach FaceTime abgeschaltet. Voilà: FaceTime funktioniert auch auf dem iPhone 4s unter iOS 8 mit congstar-Vertrag im WLAN tadellos. ■

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Flotte Biene

Neulich kaufte ich Honig. Bei der Auswahl ging es vor allem um die Packungsgröße, es hatte sich Frühstücksbesuch angekündigt. Nicht zu groß, nicht zu klein, die 250-Gramm-Packung der »Flotten Biene« schien perfekt. Meine Entscheidung fiel auf die »Mischung aus Linden- mit Blütenhonig«: Was für eine komplizierte Produktbeschreibung! Und dann auch noch eine mit korrekt gesetztem Bindestrich. Bravo, Langnese-Marketing! Wobei das ja wiederum gar nicht zum englischen Produktnamen passt, der »Bee Easy« lautet. Den Gebirgsblütenhonig kaufte ich auch noch, aber ich schweife komplett ab.

Worum es hier eigentlich gehen soll, ist die Verpackung. Noch genauer: Um den Ausflusskanal, der sich bei vorsichtigem Drücken erst aus dem Packungsinneren nach außen stülpt, bevor er sowohl den flüssigen als auch den feincremigen Honig mit einem leichten Ruck freigibt. Bei nachlassendem Druck zieht sich die Honigstulpe wieder komplett und klebefrei nach innen, um bereits vorgefüllt nur darauf zu warten, von einem beherzten Druck wieder aktiviert zu werden.

Flotte Biene.

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Jetzt habe ich nur eine Bitte, Langnese: Verkauft das Patent an eurer Stülpdruckflasche, deren echten Namen ich nicht aufzufinden vermochte, bitte sofort an die Duschgelindustrie. ■

Liebe Newsletter-Versender, …

… bitte schreibt euch Folgendes ins Pflichtenheft: Kunden, denen wir per Newsletter ein Rabattangebot machen, schicken wir keinen zweiten Newsletter mit der Erinnerung an dieses Rabattangebot mehr zu, wenn sie es in der Zwischenzeit bereits angenommen haben. Die fühlen sich dann nämlich verarscht.

Newsletter-Datenbank und Kunden-Datenbank gehören synchronisiert!

Vielen Dank und viele Grüße
Euer Premiumkunde ■

Willst du mit zum Einkaufen? – Jaaaa!

In alphabetischer Reihenfolge, Liste noch unvollständig:

  • Apotheke: Gummibärchen, Lesefutter
  • Bäckerei: Kekse, Mini-Brötchen
  • Blumenladen: Rose
  • Discounter: Plastikmännchen zum Sammeln
  • Drogeriemarkt: Gummibärchen, Luftballons, Schokolade, Traubenzucker
  • Fleischtheke: Fleischwurst, Salamistückchen, Schinken
  • Frisör: Kaubonbons
  • Supermarkt: Aufkleber zum Sammeln
  • Zahnarzt: Plastikspielzeug

Es ist ja bestimmt nett gemeint, die Sache mit der Kundenbindung im Kindesalter. Aber andererseits. ■

Blogparade: Meine Lieblingstasse

Durch Pausanias bin ich auf die Blogparade von Stefan Evertz aufmerksam geworden: Zur Lieblingstasse. Und das ist schwierig.

Es geht damit los, dass wir selten aus Tassen trinken, sondern eher aus Mugs, die wir hier »Pötte« nennen. Das ist bei den bisherigen Blogparaden-Teilnehmern übrigens auffallend, dass klassische Kaffeetassen bei der Generation Blogdings wohl nicht so hoch im Kurs sind.

Wie auch immer: Da gibt es die Gary-Larson-Tasse, vermutlich das älteste Stück in unserer Sammlung. (Wobei das jetzt keine Vitrinensammlung ist, sondern alles Gebrauchsgegenstände.) Die selbstgemachte Esel-und-Teddy-Tasse. Kaffeebecher, die von der kleinen Motte bemalt wurden. Spaßtassen, Weihnachtstassen, Namensbecher, Einzelstücke. Und die schlichten weißen Bodum-Tassen, aus denen wir jeden Morgen trinken. Alles Kandidaten, die irgendwie passen würden. Sprich: Tassen, die nicht irgendwie Lieblingstassen sind, gibt es hier überhaupt nicht.

Tassenparade

Für die Parade fiel die Wahl auf den Mug von Peet’s Coffee & Tea. 2007 haben wir vier Stück davon aus Boston mitgebracht. Nach einem Spaziergang auf dem Campus in Cambridge an einem sonnigen, sehr kalten Vormittag wollten wir uns aufwärmen. Wir kamen an einem kleinen Holzhaus vorbei; ein Coffee Store, in dem man auch Kaffee trinken konnte. Dass es sich bei Peet’s Coffee & Tea um eine Kette handelt, wir also eigentlich nur beim Alternativ-Starbucks gelandet waren, ahnten wir da noch nicht. Jedenfalls: Hervorragender Kaffee (und Kakao), schöne Inneneinrichtung, ein kuscheliges Plätzchen zum Krafttanken. (Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich Comedians In Cars Getting Coffee so mag – da läuft gerade die dritte Staffel!)

Am letzten Abend vor dem Abflug haben wir die vier Mugs gekauft. Die sind auch von Bodum, aber etwas kleiner und klobiger als unsere in Deutschland gekauften Standardtassen. So ein bisschen wie das Letter-Format im Gegensatz zu DIN-A4.

Was sagt man eigentlich, wenn man die Kaffeetasse erhebt: Prost? ■

Bergfest der Ironie

Laut Statistik bin ich heute seit sechs Monaten ein Ironblogger.

  • Ich habe es tatsächlich geschafft, jede Woche etwas zu veröffentlichen. Jede verdammte Woche. Auch wenn es sich inzwischen auf exakt einen Beitrag wöchentlich eingependelt hat.
  • Ich habe seit dem 20. Mai genau 37 Blogdingseinträge verfasst, diesen hier mitgezählt. Noch genauer: 5.476 Wörter oder 36.369 Zeichen mit Überschriften und Leerzeichen.
  • Die drei häufigsten Wörter: Schon immer einfach.
  • Pro Beitrag ergibt das im Durchschnitt einen völlig unfassbaren Wert von knapp 983 Wörtern!
  • Per Flattr habe ich in dieser Zeit zusammen 1,33 Euro für mein Geschreibsel zugeschoben bekommen. Vielen Dank dafür!
  • Diese finanzielle Unabhängigkeit, die mir das Ironbloggen beschert, wundert mich überhaupt nicht, denn ich schreibe wie Ildikó von Kürthy. Die Brigitte sagt über sie: »Bestseller-Autorin Ildikó von Kürthy ist Meisterin darin, im Durchschnittlichen das Besondere zu entdecken – und den Alltag damit zum Funkeln zu bringen.« Na bitte.

Und jetzt: Mache ich immer schon einfach so weiter. ■

Spannbettlaken zusammenlegen

Ja, das ist jetzt so ein bisschen peinlich. Aber für jemanden, der sich den einfachen Krawattenknoten mit dem ADAC-Buch »Guter Rat von A bis Z« beigebracht hat, ist das doch ein Fortschritt. Und immerhin bin ich einer von zurzeit 53.920, das macht es leichter.


Vor allem aber: Die so gefalteten und endlich ordentlich im Schrank verstauten Bettlaken entschädigen für alles. ■