Gepodcastet: HS034 – Backen ohne Backofen in Bonn (Lydia)

Da lacht das Ohr des Bonner Ironbloggers: Ich war mit den Homestorys bei Lydia in Poppelsdorf zu Gast, die ziemlich genau weiß, warum mancher nur kleine Brötchen backt. Kuchen auf dem Salzberg, Lasagne aus der Pfanne, Reis im Bett: So kocht man in und mit der Pantryküche. ■

Advertisements

Gepodcastet: HS033 – Kleine Weltreise in Frankfurt-Bockenheim (Andrea)

Es macht mich beim Podcasten immer besonders glücklich, wenn ich mein wichtigstes Ziel erreiche: Podcasts zu produzieren, die ich selbst gerne hören würde. Das gelingt natürlich nicht immer. Vom Druck, für die quasi anonyme Hörerschaft etwas veröffentlichen zu müssen, oder dem Wunsch, für die bloße Anstrengung die gesuchte Anerkennung zu bekommen, kann ich mich nicht immer befreien. Das möchte ich gar nicht per se verteufeln, das kann auch hilfreich sein, aber ich erreiche in diesen Fällen nicht die vollkommene Glückseligkeit. Nicht mit mir, nicht mit der jeweiligen Episode.

Bei der Aufnahme mit Andrea gab es aber diesen Moment, in dem beides keine Rolle spielte. Ich hatte sie gefragt, ob sie bei den Homestorys mitmachen wolle, weil ich ihr einfach unheimlich gerne zuhöre, wenn sie von ihren Reisen berichtet, und liebe ihren ausschmückenden, klugen Erzählstil. Irgendwann in den ersten 15 Minuten der Aufnahme stellte ich plötzlich fest: Das ist Frau Diener, die für dich und mit dir eine Reisereportage durch ihre Wohnung unternimmt. Das ist genau das, was du so gerne hörst – aber bei dieser Geschichte bist du gerade der alleinige Ersthörer. Für diese Momente liebe ich dieses Hobby. Danke, Andrea. ■

Gepodcastet: HS031 – Treppauf, treppab in Hengelo (Angelika)

Es fühlte sich ungewohnt an, wieder eine Homestory aufzunehmen. Die Winterpause war viel zu lang, ein Staffelstart im März viel zu spät. Aber Angelika war eine tolle Gastgeberin, und Späßchen über Holland versöhnen einfach sehr schnell. Ich werde die »Hartelijke groet« in ihren E-Mails vermissen.

Ach ja: Ein kleines Vlokken-Paket ist jetzt auf meinem Amazon-Wunschzettel zu finden. Keine Ahnung, wie ich jetzt darauf komme. ■

Gehört: Serial

Ist Serial überhaupt ein Podcast? Und selbst wenn: Was soll denn jetzt bitte an Serial so herausragend sein, dass Ende 2014 gefühlt halb Amerika darüber gesprochen hat? Das Rad haben die mit Serial nicht wirklich neu erfunden, solche Features gab es im Radio schon längst. Und überhaupt: Mit einer Redaktion im Hintergrund ist es doch keine Kunst, ein solches Projekt wie Serial auf die Beine zu stellen.

Weißt du was, Podcastdeutschland: Das ist mir scheißegal. (Und nicht nur mir.)

Ich bin spät eingestiegen bei Serial, es waren schon alle Episoden der ersten Staffel veröffentlicht. Aber für Serial habe ich mein Muster gebrochen, Podcasts streng chronologisch zu hören: Per Hand habe ich die Serial-Episoden in meiner Playlist nach vorne gezogen. Für die Erzählstimme von Sarah Koenig habe sofort Feuer gefangen – und kann bis jetzt nicht sagen, woran das lag. Sobald das Serial-Theme ertönte, bekam ich Gänsehaut; durch so simple Klavierakkorde. Die Erzählstruktur fand ich grandios; insbesondere, was die Überleitung zur nächsten Episode angeht. Jeder »Next time on Serial«-Cliffhanger hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, weil ich wusste, dass die nächste Episode nicht lange auf sich warten lässt. Und dass eine Geschichte, in der es um Leben und Tod, um Strafe und Gerechtigkeit, um die erste Highschool-Liebe und Ablehnung geht, attraktiv anzuhören ist: Geschenkt. Serial ist so gut, dass es parodiert werden muss – und dabei die Wirksamkeit der Einfachheit schonungslos aufdeckt.

Ich freue mich nicht nur auf eine zweite Staffel (und vielleicht auch den einen oder anderen Nachtrag zur ersten), sondern kenne jetzt auch die Kampions League im Geschichtenerzählen, die ich für das neue Projekt unter deutschen Podcasts bislang nicht ausgemacht hatte. ■

Gepodcastet: HS030 – Immer bergauf in Newcastle upon Tyne (Julia)

Der spannendste Moment bei den Homestorys ist – sofern ich die Gastgeberin oder den Gastgeber gar nicht kenne – immer der, wenn man kurz vor der eigentlichen Podcast-Aufnahme das erste Mal in Skype spricht. Bis dahin sind meistens schon ein paar E-Mails ausgetauscht und eine grobe Idee zum Verlauf des Gesprächs entwickelt (und möglichst wieder verworfen, damit man frei ist für jedes Abschweifen); und doch merke ich in den ersten zwanzig Sekunden, in denen ich das erste Mal die Stimme höre, ob das ein entspannter Abend wird, bei dem ich mich zurücklehnen und zuhören kann, oder ob ich als aktiver Interviewer gefordert sein werde. Ich habe mich in diesem Punkt noch nie getäuscht und hoffe, dass man der Homestory mit Julia einfach anhört, dass ich einen absolut entspannten Abend hatte. ■

Du glaubst nicht, was dieser Fan für seinen Lieblingspodcast getan hat!

Wobei mein Podsohnemann Johannes vermutlich wieder pikiert ist, wenn ich ihn als Fan bezeichne. Und vielleicht ist Die Esel und Teddy Show auch gar nicht sein Lieblingspodcast. Und vielleicht macht man als Fan auch nicht das, was Johannes für uns zur 300. Episode auf die Beine gestellt hat: Ein fast zweistündiges Programm, das in weiten Teilen an die guten Momente einer Udo-Jürgens-Gala erinnert. Mit Gästen und Glückwünschen und Gerätsel. Groß-ar-tig! Die Welle der Begeisterung ebbt auch nicht ab, gestern kamen Geschenke mit der Post! (So etwas macht ein Fan vermutlich, um diesen Kreis zu schließen.)

Unsere Hörer haben es nicht immer leicht. Die Esel und Teddy Show ist und bleibt eine Wundertüte: »Im Falle eines belanglosen Inhalts mit der Hoffnung auf etwas Besseres – andernfalls soll der momentane Glücksmoment wiederholt werden.« (Quelle: Wikipedia) Aber sie alle wissen sicher: Es gibt auch schlechtere! ■

Gepodcastet: HS028 – Nachtschichten in Galway (André)

André begleitet mich in Sachen Podcast schon seit Jahren: Als Hörer sowieso, aber auch mit seinen eigenen Podcasts, für die er irgendwann nicht mehr die ausreichende Muße hatte. Umso schöner, dass er mich jetzt schon zum zweiten Mal als Gastgeber zu einer Homestory eingeladen hat – dieses Mal nach Irland. Und auch bei den Iren fasste dich wieder annen Kopp, wie die so Wohnraum vermieten. Aber der Rest der Insel scheint tatsächlich so toll zu sein, wie alle immer sagen. ■